Pressemitteilung: Deutsche Umwelthilfe vor Gericht gescheitert

Die Deutsche Umwelthilfe geht seit Monaten mit Klage und Anträgen gegen die Stiftung Klima- und Umweltschutz MV vor. Sie will erreichen, dass die Anerkennung der Stiftung durch die Stiftungsbehörde aufgehoben wird und die Arbeit für den Klimaschutz sofort eingestellt wird. Damit sind sie gestern vor dem Verwaltungsgericht Schwerin gescheitert.

Erwin Sellering, Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung MV, erklärt zu der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Schwerin:
„Eigentlich müssen wir der Umwelthilfe dankbar sein. Sie wollte erreichen, dass wir unsere Arbeit für den Klimaschutz in MV mit sofortiger Wirkung einstellen müssen. Und jetzt haben sie das Gegenteil erreicht. Durch die Entscheidung des Gerichts ist geklärt: alle Angriffe und Anfeindungen gegen unsere Stiftung sind haltlos. Unsere Stiftung steht in Übereinstimmung mit der Rechtsordnung.

Bei der Vollendung von Nordstream 2 zu helfen, damit wir ausreichend bezahlbares Gas als Brückentechnologie zur Verfügung haben, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint – das ist eben auch Klimaschutz. Die Energiewende wird nicht gelingen, wenn sie nicht für uns alle bezahlbar bleibt.

Und der Versuch, uns unsere gesamte Stiftungsarbeit für den Klimaschutz im Land untersagen zu wollen, weil sie in dieser Frage anderer Meinung sind, ist schon eine ziemliche Anmaßung der Deutschen Umwelthilfe. Erfreulich, wie das vom Gericht zurückgewiesen worden ist.“

 

Pressemitteilung 14.07.2021 – Deutsche Umwelthilfe vor Gericht gescheitert – Bedenken gegen Klimastiftung MV greifen nicht