Im Zuge der „Revitalisierung des Rahmannsmoores“ zeigt die Stiftung Reepsholt für Naturschutz und umweltgerechte Ressourcennutzung noch bis zum 14. Juli 2026 die Ausstellung „Verlorenes, Unverlierbares“ in der Alten Synagoge Krakow am See. Die Künstlerin und Fotografin Monika Lawrenz zeigt ihre Werke. Diese Bilder sind im gleichnamigen Band mit Gedichten der Lyrikerin Anke Bastrop erschienen – zusammen mit einem Begleitheft. Beide spüren den durch die Klimakrise bedrohten Phänomenen und den unverlierbar scheinenden Schönheiten der Natur nach. Von Mecklenburg-Vorpommern aus geht es in den Harz, die Schweiz, nach Norwegen und Island.
Mitten im Herzen des Luftkurortes liegt die Alte Synagoge als Ausstellungsort: Schulplatz 1, 18292 Krakow am See. Die Öffnungszeiten sind Di./Do./Sa. 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Mi. 13-16 Uhr sowie Fr. 10-12 Uhr. Unter folgendem Google-Link ist die Adresse hinterlegt:
Die Künstlerin Monika Lawrenz ist in Schwerin geboren und aufgewachsen. Zuerst studierte sie Ökonomie, 1979 machte sie sich als Fotografin selbstständig und arbeitete vorwiegend für Kirchenzeitungen. 1983 siedelte Monika Lawrenz mit einem Ausreiseantrag nach Hamburg über und studierte dort an der Hochschule für Bildende Künste Dokumentarfilm und Fotografie. Seither arbeitet sie freiberuflich als Filmemacherin und Fotografin.
Das Moor schweigt. Es schweigt von denen, die es beherbergt. [...] Das Moor schweigt davon, dass es Kohlenstoff speichert[,] dass es teilnimmt an einem weltweiten Balanceakt.

Monika Lawrenz fasst ästhetische Naturerfahrung und zerstörerische Naturveränderung ins Bild. Sie zeigt unverlierbare Orte – zusammengefasst in einem Bildband. Die Texte stammen von der Schweriner Autorin Anke Bastrop. Die Motive des Bandes sind Grundlage für die laufende Wanderausstellung.
Bis zum 14. Juli 2026 in der Alten Synagoge Krakow am See, Schulplatz 1, 18292 Krakow am See