Klimabeteiligung vor Ort

Machen Sie mit! Und lassen Sie Ihre Heimatstadt klimaneutraler werden.

Das Beteiligungsprojekt sammelt alle Ideen zum Klimaschutz für Torgelow im Rahmen einer energetischen Stadtsanierung. Egal ob Solarzellen auf allen Dächern der Stadt oder neue Ladesäulen für Elektroautos – äußern Sie Ihre Gedanken, wie Ihre Stadt in Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Tragen Sie einfach unten in dem Formular alles ein, was Sie zu diesem Thema bewegt.

4. Klimarunde: Neue Formen des Heizens

Alle sind herzlich eingeladen, bei der vierten Klimarunde in Torgelow mitzumachen. Wir treffen uns am Donnerstag, den 13. Januar 2022, von 16 – 18 Uhr in Torgelow.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen über „Neue Formen des Heizens“ in Torgelow nachdenken und neue Ideen entwickeln.

Melden Sie sich gerne an unter: beteiligung@klimastiftung-mv.de
Es gilt die 2G-Regel (die Teilnahme ist nur für vollständig geimpfte Personen und Personen mit einem gültigen Genesenennachweis zulässig).

Was ist bislang geschehen?

Die Stadt Torgelow hat zusammen mit den Stadtwerken Torgelow, der Wohnbau Torgelow sowie der Torgelower Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft ein „Energetisches Quartierskonzept“ aufgestellt und steht nun vor dessen Umsetzung. Es umfasst generelle Energieeinsparungen, die Erweiterung des Wärmenetzes, eine neue Holzhackschnitzelanlage, neue Photovoltaik-Anlagen, den Ausbau der E-Ladesäuleninfrastruktur, Carsharing und vieles mehr.

Und jetzt sind Sie gefragt! Bringen Sie sich ein mit Ihren Ideen!

Ergebnisse der Klimarunden

Klimarunde 3: E-MOBILITÄT - Neue Wege für Fahrrad & Auto

Icon Photovoltaik

Ausgangspunkt in Deutschland

  • 55 % – motorisierter Individualverkehr
  • 25 % – zu Fuß
  • 10 % – öffentliche Verkehrsmittel
  • 10 % – Fahrrad
  • Verkehrssektor für 20 % der CO2-Emissionen verantwortlich

 

Empfehlungen von emovo

  • Mobilitätskonzept für die Stadt
  • Eigene Ladeinfrastruktur anschaffen bei Unternehmen, Eigenheimbesitzer:innen, Wohnungswirtschaft
  • Vorteile unterschiedlicher Antriebsarten nutzen
  • Nutzung der erneuerbaren Energien aus der Region für nachhaltige Mobilität

Zum Download: Präsentation des Kompetenzzentrums alternative Mobilität MV (emovo)

 

Erfahrungen der Verkehrsplanung aus Greifswald

  • (1) Mehr Platz fürs Rad im städtischen Raum
  • (2) Tempo 30 im gesamten Gebiet der Innenstadt
  • (3) Mehr Ressourcen für Radverkehr (Personal, Finanzen)
  • In der Stadtgesellschaft über Verkehr & Mobilität kommunizieren
  • Fahrradstraßen als Hauptrouten für täglichen Verkehr einrichten
  • Mobilitätsplan für die Stadt als „Schubladenplan“ parat haben

Zum Download: Präsentation des ADFC Greifswald

Klimarunde 2: PHOTOVOLTAIK beim Wohnen und Arbeiten

Icon Photovoltaik

Umsetzung

  • Montage einer Photovoltaik(PV)-Anlage auf dem Dach innerhalb von 10 bis 14 Tagen (auf Flachdächern meist ohne Dachdurchdringung, bei Satteldächern mit Dachhaken)
  • Sowohl beim Neubau als auch bei Bestandsgebäuden möglich
  • Strom wird direkt im Haus verkauft
  • Mieterstrommodell rechnet sich ab 10 Mietparteien
  • Funktioniert ohne Zwischenspeicher (bei fehlendem Strom vom Dach wird Ökostrom von außen eingespeist)
  • Jede Mietpartei hat nur einen Zähler, Abrechnung erfolgt über einen Anbieter
  • Mieterstrom beginnt mit Mieterkommunikation (beispielsweise organisieren Stromanbieter und Wohnungswirtschaft ein Mieterfest zum Auftakt der gemeinsamen Stromnutzung)
  • Wartung: eine allgemeine Wartung erfolgt durch Fernwartung; alle 1-2 Jahre findet eine Sichtwartung statt
  • Lebensdauer: beträgt mittlerweile ca. 30-35 Jahre; der Degradationsgrad ist niedrig und liegt nur bei 0,25% Verlust der Leistung pro Jahr
  • Preisvorteil durch Mieterstrom zwischen 10% – 20%

 

Einschätzung der Feuerwehr

Im Brandfall von Photovoltaik-Anlagen sind vier Punkte zu beachten:

  • Entwicklung toxischer Gase
  • Vom Gebäude herabfallende Teile (Flug von Splittern)
  • Brandausbreitung unterm Dach (PV-Anlage hindert Zugang zum Dach)
  • Elektrischer Schlag durch unter Spannung stehende Anlage

In Torgelow kam es bislang noch keinen einzigen Fall einer brennenden PV-Anlage. Die Feuerwehr schätzt das Brandrisiko insgesamt als sehr gering ein.

Zum Download: Präsentation der Freiwilligen Feuerwehr

Photovoltaik-Anlagen auf einem Flachdach
Beispiel von Photovoltaik-Anlagen auf einem Flachdach eines Mehrfamilienhauses (Solarimo)

Klimarunde 1: Erwartungen und Vorstellungen an ein KLIMANEUTRALES Torgelow

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Lösungen

  • Nutzung von elektrischer Energie, gerade bei der Mobilität
  • Nutzung von Wärmespeichern
  • Elektrospeichern in Akkus auf Lithium-Eisenphosphat-Basis mit Verzicht auf das seltene Kobalt
  • Moderne Energiegewinnung (kein Verbrauch von fossilen Rohstoffen)
  • Vermeidung von Müll in der Umwelt
  • Vermeidung von Energieverschwendung

Wünsche

  • Klimaneutralität als Bewusstsein für die Umwelt für jede:n Einzelne:n
  • Betrachtung des gesamten Stadtgebiets im gemeinsamen Miteinander
  • Offenheit für neue Ideen
  • Umweltbildung für Erwachsene:
      – Angebote zur Beratung, Aussprache und Information
    1. – Verbesserte Informationen vor Ort für Hausbesitzende
    1. – Zukünftige Ansprechperson in Umweltfragen und für Förderungen
  • Kompetenzen für Entscheider (kommunale Selbstverwaltung als Grundlage, klare
    Rechtsgrundlagen)

Kritik

  • Klimaneutralität als unerreichbares Ideal
  • Stark politisch aufgeladenes Thema
  • Frage der Zumutbarkeit, der Bezahlbarkeit und der Machbarkeit in Bezug auf die Region
  • Utopie von E-Mobilität im ländlichen Raum
  • Grenzen der Ladekapazitäten der E-Mobilität in der Stadt
  • Backup von Dieselaggregaten für Stromausfall?

Warum beteiligen?

Bei der Umsetzung eines energetischen Quartiers in Torgelow nimmt die Stadt von Beginn an die Bürgerinnen und Bürger mit. Sie können Einfluss auf die Ausgestaltung des Quartierskonzepts im öffentlichen Raum nehmen.

Was können Sie machen?

Im ersten Teil der allgemeinen Befragung können Sie sich schriftlich daran beteiligen, wie Torgelow klima­neutral werden kann. Jede Idee wird gehört und dokumentiert. Im zweiten Teil kommen wir zusammen und entwickeln die Ideen weiter.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Nach dem dritten Treffen im November geht es weiter am
13. Januar. Ziel ist es, mit engagierten Bürger:innen in regelmäßigen Treffen bis zum März 2022 ein verbindliches Konzept für die Umsetzung der Bürgerideen zu beschließen.

Wie geht es los?

Direkt hier können Sie sich beteiligen. Schreiben Sie Ihre Ideen in das Formular, das Sie weiter unten sehen. Wir nehmen alle Einträge auf und bringen Sie in den gemeinsamen Prozess stetig ein.

Wie sieht Ihr klimaneutrales Torgelow aus?

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