(Foto: Kleingartenverein „Am Wasserwerk“ Grimmen e.V.)

Worum geht es?

Im Kleingarten fallen immer wieder Gartenabfälle an. Wie damit umgehen? Am besten wiederverwerten und etwas Neues schaffen! Diesen Gedanken der Kreislaufwirtschaft verfolgte der Kleingartenverein „Am Wasserwerk“ Grimmen e.V., der diese Idee bei dem Stiftungsprogramm LOSLEGEN mit Leuten als Klimabeitrag verwirklichte. Mit einer großen Benjeshecke – benannt nach dem Landschaftsgärtner Hermann Benjes – erhalten die Abfälle eine neue Funktion. Es ist ein bewährtes Konzept, das auch in Grimmen funktioniert.

Gartenreste umwandeln Errichten

Eine Benjeshecke ist eine Totholzhecke. Gehölz- und Strauchschnitt aus dem Garten wird aufgeschichtet und durch Pfosten von außen begrenzt. So bietet sie zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen geschützten Unterschlupf, Nistplatz und Möglichkeiten zur Überwinterung. Das allmähliche Verrotten des Holzes setzt nach und nach Nährstoffe frei, die langfristig den Boden anreichern.
(Foto: Kleingartenverein „Am Wasserwerk“ Grimmen e.V.)

Funktionen von Totholz Hecke

Die Hecke leistet einen wertvollen Klimabeitrag, indem sie Feinstaub filtert, die Luftqualität verbessert und als Lebensraum für Tiere dient. Sie speichert Feuchtigkeit und schützt vor Staub und Lärm, während sie gleichzeitig den Garten mit Nährstoffen versorgt, wenn das Holz verrottet. Benjeshecken sind eine nachhaltige Alternative zu Gartenfeuern, die Feinstaub freisetzen, da sie Gartenabfälle direkt vor Ort verwerten und somit den ökologischen Fußabdruck reduzieren. (Foto: Kleingartenverein „Am Wasserwerk“ Grimmen e.V.)

Was ist noch geplant?

Das Klimathema will der Kleingartenverein „Am Wasserwerk“ in Grimmen weiter in seinem Vereinsleben integrieren. Im Juli wollen die Mitglieder das Sommerfest des Vereins begehen und dabei auch ihren eigenen Klimabeitrag würdigen. In Grimmen sehen wir, wie aus dem Abfallproblem eine Lösung wurde und zusätzlichen Nutzen schuf.